Samstag, 2. Januar 2016

Grau in grau

Mmh ... dann denkt man sich, Schreiben hilft ja meistens, wenn's einem nicht gut geht. Und dann ... sitzt man vor diesem leeren Fenster, starrt auf den Bildschirm und findet keine Worte für das, was in einem vorgeht.

Keine Worte, die diese Leere in mir beschreiben können, damit andere sie verstehen. Diese bleierne Schwere der Gedanken, der Gefühle - sogar der Bewegungen. Alles fühlt sich mühsam an, sinnlos und schwer. Zäh.

Wenn dieser Zustand eine Farbe hätte, wäre er grau. Nichtssagend, undefinierbar, die Abwesenheit von allen anderen Farben.

Und so sitze ich nun den ganzen Tag auf meiner Couch und hülle mich in zähes Grau. Komme mal wieder nicht durch diesen Nebel, der mich umgibt. Nichts dringt zu mir durch. Wie in einem Kokon.

Bleibt die Hoffnung, dass morgen wieder ein wenig Sonne in meine graue Welt scheint und Licht und Farbe zurückbringt.

Alles Liebe
Anni


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