Donnerstag, 5. November 2015

Und die Terroristen sind zurück ...

Tja, was soll ich schreiben? Nach meinem Kurzurlaub ging's mir ja ganz gut. Doch das war leider nicht von langer Dauer.

Seit Montag bin ich wieder in eine ganz dunkle Phase gerutscht. Die Leere in meinem Kopf ist wieder da. Alles kostet mich Anstrengung. Ich weiß nichts mit mir anzufangen. Theoretisch weiß ich, was ich probieren könnte, um mir selbst zu helfen, aber dazu kann ich mich nicht aufraffen. Ich rutsche immer noch weiter, ich weiß das - doch ich kann nichts tun, um mich selbst aufzufangen.
Ein ungutes Gefühl. Schwer in Worte zu fassen. Es ist so absurd. So anstrengend. So mühsam, den Kampf wieder aufzunehmen.

Manchmal bin ich den Kampf gegen diese Terroristen in meinem Kopf einfach leid. Will mich ihnen ergeben. In ihre Arme sinken, ihren Worten glauben, nicht mehr um mich treten. Wozu das alles? Wozu die Mühe, die Schmerzen, das Leid?

Doch diese Gedanken gehen vorbei. Ich weiß, dass sie zu mir, zu meiner Krankheit dazu gehören. Ich muss sie annehmen. Mich nicht auch noch selbst dafür verurteilen, das ich so denke. Weil mich das nur noch weiter in die Arme der Terroristen treiben würde.

Mir bleibt ein kleines Stückchen Hoffnung, dass sie sich bald wieder zurückziehen. Mir eine Ruhepause gönnen. Diese Hoffnung hält mich am Leben. Ich will nicht aufgeben.

Alles Liebe
Anni

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